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2.3 Auswahl der Schülerinnen und Schüler

Die Zahl der an den Austauschprogrammen interessierten Schülerinnen und Schüler ist oft höher als die Zahl der für sie zur Verfügung stehenden Plätze. Dies ermöglicht es den für die Austauschprogramme Verantwortlichen, eine Auswahl unter den Interessenten zu treffen. Begegnungsfahrten, die wie beschrieben projektorientiert durchgeführt werden und interkulturelles Lernen ermöglichen sollen, stellen auch an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gewisse Anforderungen. An der Gustav-Heinemann-Schule in Mülheim an der Ruhr sind diese als Teilnahmebedingungen so formuliert worden:

Diese Forderungen gehen auf negative Erfahrungen mit verschiedenen Schülerinnen und Schülern bei Internationalen Begegnungen zurück. Insbesondere emotionale Instabilität kann zu erheblichen Belastungen für Teilnehmer, Partner, Eltern und Lehrer wie Lehrerinnen führen. Desinteressierte Schülerinnen und Schüler können daneben die gemeinsame Projektarbeit erschweren. Als Repräsentanten ihres Heimatlandes sollten die Teilnehmer nicht durch unangemessenes Verhalten auffallen. Daher müssen diese Kriterien bei der Auswahl durchaus ernstgenommen werden, auch wenn sicherlich nur wenige Teilnehmer alle Kriterien im vollen Umfang erfüllen können.